Bauliche Anlagen


Die ehemalige Klosterkirche befindet sich an der Südseite der Domäne. Heute ist sie eine Orts- und Landschaftsbild prägende „Pilgerstätte” an der Straße der Romanik.

Von der Anlage des ehemaligen Klostergutes ist an der südlichen Seite der Domäne der Pferdestall mit Treppenbau erhalten. Die Domäne zeichnet sich durch eine geschlossene Bebauung aus. Die Gebäude entstanden hauptsächlich im 18.und 19.Jahrhundert.
Das Gutsgelände hat zwei Toreingänge. Auf der östlichen Seite wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das Magdeburger Tor in den Formen des mittelalterlichen Burgenstils mit einem Zinnenkranz erbaut. Im Norden befindet sich das sogenannte Schäfertor(4). Es wurde als zweigeschossiger Bruchsteinbau mit hohen, halbrunden Blendgiebeln und gewölbter Durchfahrt um 1360 erbaut. 1789 erfolgte östlich der Anbau eines barocken Bruchsteingebädes mit Walmdach und Sandsteinfenstergewanden. Auf der westlichen Seite entstand im 18. Jahrhundert ein Fachwerkshaus. West- und Ostseite des Hofgeländes bilden die Stallkomplexe mit einem Schafstall und Scheunen aus Bruchstein. Die Scheunen wurden nach der Bodenreform teilweise zu Wohnhäusern umgebaut. Der Hof ist gepflastert und in seinem Zentrum befindet sich eine alte Pferdeschwemme.
Im südwestlichen Teil der Domäne steht ein großes Scheunengebäde(6) in dem sich die Motromühle und eine Tischlerei befand. In der alten Schmiede mit angrenzendem Fachwerkwohnhaus befindet sich heute das Informationscenter Domäne Groß Ammensleben. Das ehemalige Herrenhaus(8( ist ein zweigeschossiger Klinkerbau auf hohem Sockel mit Satteldach. Der übergiebelte Seitenrisalit und der polygonale Treppenturm wurden in neugotischem Stil 1889 erbaut.

Letzte Änderung: 04.08.12 20:37 Version 3.0.1